<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://textwerk.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://textwerk.twoday.net/">
    <title>.t|w|o. textBLOG - Gute Texte verbinden Menschen</title>
    <link>http://textwerk.twoday.net/</link>
    <description></description>
    <dc:publisher>colonna</dc:publisher>
    <dc:creator>colonna</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-17T20:07:10Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/textwerk/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://textwerk.twoday.net/stories/5786788/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://textwerk.twoday.net/stories/5770817/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://textwerk.twoday.net/stories/5543072/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://textwerk.twoday.net/stories/5426514/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://textwerk.twoday.net/stories/5414956/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://textwerk.twoday.net/stories/5208245/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://textwerk.twoday.net/stories/5194686/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://textwerk.twoday.net/stories/5168534/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://textwerk.twoday.net/stories/4890532/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://textwerk.twoday.net/stories/5145478/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://textwerk.twoday.net/stories/5104234/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://textwerk.twoday.net/stories/5104232/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://textwerk.twoday.net/stories/5105613/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://textwerk.twoday.net/stories/5086622/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://textwerk.twoday.net/stories/5053392/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/textwerk/images/icon.jpg">
    <title>.t|w|o. textBLOG - Gute Texte verbinden Menschen</title>
    <url>http://static.twoday.net/textwerk/images/icon.jpg</url>
    <link>http://textwerk.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://textwerk.twoday.net/stories/5786788/">
    <title>Us Now</title>
    <link>http://textwerk.twoday.net/stories/5786788/</link>
    <description>&lt;object width=&quot;400&quot; height=&quot;225&quot;&gt;&lt;param name=&quot;allowfullscreen&quot; value=&quot;true&quot; &gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot; &gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4489849&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1&quot; &gt;&lt;embed src=&quot;http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4489849&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;225&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://vimeo.com/4489849&quot;&gt;Us Now&lt;/a&gt; from &lt;a href=&quot;http://vimeo.com/banyakfilms&quot;&gt;Banyak Films&lt;/a&gt; on &lt;a href=&quot;http://vimeo.com&quot;&gt;Vimeo&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>colonna</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 colonna</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-26T11:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textwerk.twoday.net/stories/5770817/">
    <title>Deutsche Botschafter sprachlos!</title>
    <link>http://textwerk.twoday.net/stories/5770817/</link>
    <description>&lt;b&gt;Undeutlich, unverbindlich, uninteressant  Wie Sie Ihre Leser nachhaltig langweilen, abschrecken und vergraulen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben eine Stange Geld in Ihren neuen Internetauftritt gesteckt. Hübsch ist er geworden. Übersichtlich und farblich ansprechend, mit Bildern Ihrer Produkte und vielleicht auch mit einem Foto von Ihnen selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas selbstverliebt, vor allem aber zufrieden, klicken Sie in den ersten Wochen gleich mehrmals täglich auf Ihre neue Seite. Und mit einem guten Tool zum Page Ranking landen Sie vielleicht sogar nach einigen Wochen bei Google auf der ersten Seite.  Trotzdem: Die Kunden bleiben aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ein Haufen Worte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Freunde und Bekannten können Sie begeistern. Aber wie wecken Sie bei Ihren potentiellen Kunden Neugierde? Und wie halten Sie Besucher auf Ihrer Seite? Womit laden Sie zu einem zweiten, einem dritten Besuch ein? Wie werden aus einmaligen Besuchern regelmäßige Gäste? Freunde vielleicht sogar. Kunden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft sind es beliebte Floskeln, langatmige Selbstdarstellungen oder austauschbare und uninspirierte Texte, die langweilen und Ihre Besucher vertreiben. Sie haben einen Haufen Worte und doch sind es die falschen. Sie haben eine Botschaft und doch bleiben Sie sprachlos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ihre Geschichte?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte Sie dabei unterstützen mit guten Texten mehr Aufmerksamkeit zu wecken und Kunden zu gewinnen. Ich bin neugierig auf Ihre Projekte, Ideen und Ziele. Ich unterstütze Sie als Texter professionell. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist Ihr Unternehmen auch eine Geschichte wert. &lt;a href=&quot;http://RheinOnliner.de&quot;&gt;&lt;b&gt;Rhein-Onliner&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; berichtet regelmäßig über Unternehmen der Region und erzählt spannende Geschichten aus der Wirtschaft. Vielleicht demnächst auch Ihre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie mehr erfahren möchten, dann schreiben Sie mir auf die &lt;a href=&quot;http://www.textwerk-online.de/kontakt.html&quot;&gt;info@textwerk-online.de&lt;/a&gt;. Ich freue mich von Ihnen zu hören. Ihr Paul Schilling</description>
    <dc:creator>colonna</dc:creator>
    <dc:subject>KONZEPT :</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 colonna</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-18T16:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textwerk.twoday.net/stories/5543072/">
    <title>Krisenmanagement - Bereitsein ist alles</title>
    <link>http://textwerk.twoday.net/stories/5543072/</link>
    <description>Es spielt keine Rolle, ob Sie als Mittelständler, als weltweit operierender Konzern oder als Ein-Mann-Betrieb in die Krise geraten. Wenn der Ernstfall eintritt, sind die meisten ratlos  und handeln kopflos!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krisen kündigen sich selten an. Sie brechen unerwartet herein und treffen diejenigen am härtesten, die unvorbereitet sind. Rudolph Guliani, der als Bürgermeister von New York mit den Anschlägen auf das World Trade Center konfrontiert war, hat sich ausführlich damit beschäftigt, welche Fähigkeiten und Qualifikationen in der Krise unerlässlich sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führungspersönlichkeiten mögen Brillanz, außergewöhnliche Visionen, Geschick und vielleicht sogar auch Glück besitzen. Das ist hilfreich; doch niemand, wie begabt auch immer er sein mag, kann ohne gründliche Vorbereitung, umsichtige Versuche und  entschlossenes Handeln etwas vollbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründliche Vorbereitung ist das beste Krisenmanagement. Sie kann Krisen nicht verhindern, aber sie sichert ein kluges, effizientes und wirkungsvolles Handeln im Ernstfall. Präventives Krisenmanagement beginnt mit einer offenen und transparenten Kommunikation nach innen, aber auch nach außen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pflegen Sie einen vertrauensvollen Kontakt zu den lokalen und überregionalen Medienvertretern. Schaffen Sie Glaubwürdigkeit indem sie Probleme, Risiken und Schwierigkeiten nicht verbergen oder kleinreden, sondern behalten Sie das Heft des Handelns in der Hand, indem sie offensiv und ehrlich auch Schwierigkeiten kommunizieren. Dadurch verschaffen Sie sich Glaubwürdigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbereitung will geplant sein. Nehmen Sie eine Risikoanalyse vor und listen Sie alle außergewöhnlichen Ereignisse auf, die eintreten könnten. Überlassen Sie nichts dem Zufall. Organisieren Sie einen Notfallstab. Richten Sie ein Informationsmanagement ein und stellen Sie der Presse einen kompetenten Ansprechpartner zur Verfügung. Holen Sie sich Hilfe von außen. Informieren Sie über Fakten, beschönigen und verharmlosen Sie nichts. Nutzen Sie in der Krise die guten Kontakte, die Sie langfristig aufgebaut haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterstützen Sie mit professioneller Beratung, einem Netzwerk erfahrener Medienprofis und genau den Texten und Strategien, die Menschen miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besuchen Sie uns auf &lt;a href=&quot;http://www.textwerk-online.de&quot;&gt; &lt;b&gt;textwerk-online&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. Hier finden Sie Anregungen und Ideen für gelungene Kommunikation, sprachliche Lösungen für Ihre Projekte und neue Perspektiven für Ihre Unternehmungen. Wir berichten über Sie und Ihre Projekte und unterstützen Sie in unserem Online-Magazin &lt;a href=&quot;http://www.rheinonliner.de&quot;&gt;&lt;b&gt;Rhein-Onliner&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>colonna</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 colonna</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-26T10:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textwerk.twoday.net/stories/5426514/">
    <title>Träume, Taten und Ideen für 2009</title>
    <link>http://textwerk.twoday.net/stories/5426514/</link>
    <description>Vor genau 100 Jahren überquerte der französische Flugpionier Louis Blériot als erster Mensch mit einem Flugzeug den Ärmelkanal. 37 Minuten brauchte er für die 36 km lange Strecke von Calais nach Dover. Heute fast vergessen, war Blériot zu seiner Zeit ein Held. Neben einem Preisgeld von umgerechnet rund 100.000 Euro, gewann Blériot vor allem öffentliche Aufmerksamkeit und damit Aufträge für seine neuartige Maschine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historische Flug löste einen wahren Flugzeugboom aus und brachte Blériot unmittelbar nach dem Flug über 100 Bestellungen seiner Maschine, der Blériot XI ein. 4 Jahre später hatte er bereits 800 Flugzeuge verkauft. Blériot war zum ersten kommerziellen Flugzeughersteller geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei waren die Zeiten alles andere als ideal. Sein gesamtes Vermögen und das seiner Frau, hatte er in seinen Traum vom Fliegen gesteckt. Und er hat ihn mit Zähigkeit, Erfindungsreichtum und Mut verfolgt. Ohne Männer wie Louis Blériot wäre die moderne Luftfahrt nicht denkbar. Genau so wie es für Blériot damals undenkbar gewesen ist, dass 100 Jahre später Flugzeuge die sichersten Verkehrsmittel sein würden und der Luftraum einmal dichter befahren sein würde, als seinerzeit die Straßen von Paris oder Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Bleriot2&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/textwerk/images/Bleriot2.gif&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Errungenschaften gehen auf ehrgeizige Träume und mutige Ideen zurück. Ohne sie gäbe es keinen Fortschritt. Aber auch die größten Träume und Ideen brauchen diejenigen, die sie in die Tat umsetzen. Bekanntlich gibt es mehr Menschen, die kapitulieren, als solche, die scheitern. Wie groß oder klein ein Traum auch sein mag, er ist es wert Wirklichkeit zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wünschen unseren Lesern, Kunden, Partnern und Freunden zum Beginn des neuen Jahres den Mut an ihre Träume zu glauben und die Kraft sie in die Tat umzusetzen. Sucht Euch Verbündete, teilt Eure Begeisterung mit Freunden und startet durch zu Eurem eigenen, ganz persönlichen Flug. Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer! &lt;br /&gt;
Entdeckt den Pionier in Euch und überwindet die Hindernisse, um im neuen Jahr zu neuen Ufern aufzubrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr/Euer Paul Schilling</description>
    <dc:creator>colonna</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 colonna</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-05T23:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textwerk.twoday.net/stories/5414956/">
    <title>Rezession? Selbstbehauptung in der Krise!</title>
    <link>http://textwerk.twoday.net/stories/5414956/</link>
    <description>Können Sie sich noch daran erinnern, was Sie gemacht haben, wenn Sie als Kind mit gebrochenem Arm oder Bein nicht beim Sport mitmachen konnten? Vermutlich haben Sie zuerst ziemlich unglücklich auf der Bank gesessen und Ihren Freunden beim Spielen zugeschaut. Aber bald hatten Sie vielleicht auch schon eine neue Aufgabe. Sie haben sich Ihr Handikap zunutze gemacht und sich Gedanken darüber gemacht, worin Ihre neuen Stärken liegen. Ihre Mannschaftskollegen und Freunde haben sich auf dem Gips verewigt und irgendwann haben Sie begonnen, das Spiel von einer anderen Warte aus zu betrachten  zwangsläufig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Krise als Perspektivenwechsel&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben Ihren Freunden zugeschaut, Sie haben deren Fehler und Stärken vom Spielfeldrand aus beobachtet und dabei vielleicht erkannt, was Ihnen als Mitspieler verborgen geblieben wäre. Ob Sie damals etwas mit Begriffen wie Strategie, Organisation oder Empowerment anfangen konnten, ist sehr fraglich. Aber vielleicht ist Ihnen damals der Gedanke gekommen, was Ihrer Mannschaft fehlt, um im Spiel erfolgreicher zu sein. Vielleicht haben Sie sich damals das erste Mal Gedanken darüber gemacht, wie eine gute Mannschaftsaufstellung aussieht. Und dass manche Positionen getauscht werden müssten, um erfolgreicher zu spielen. - Dass Ihre Mannschaft geschwächt war, weil ihr ein Spieler, nämlich Sie, fehlte, das hat Sie vermutlich noch stärker angespornt Ihre Freunde beim Spiel zu beobachten - kritisch, sehnsüchtig und begeistert.  Auch wenn Sie damals zum Spielfeld humpeln mussten, sie hätten es sich nie nehmen lassen dabei zu sein. Und umgekehrt war es Ihren Freunden ganz wichtig, dass Sie dabei waren, wenn auch nur am Spielfeldrand. Schließlich waren Sie einer von ihnen und gehörten dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Augenblick sieht alles danach aus, als wäre mehr als nur ein Spieler verletzt. Nichts läuft mehr rund, und glaubt man den Prognosen, dann fallen im kommenden Jahr noch mehr Spieler aus, das Spielfeld droht unbespielbar zu werden, und auch die prognostizierten Außentemperaturen werden das Spiel erschweren. Vielleicht sind mehr Spieler am Spielfeldrand als auf dem Platz.  Schlimmer aber als diese Aussichten, ist die Angst vor ihnen. Und schlimmer als die Rezession ist die Angst davor ihr Opfer zu werden. Fest steht: Das Spiel geht weiter, die Bedingungen sind schwieriger, die Herausforderungen größer, ebenso wie die Chancen. Und fest steht auch, dass es mehr Menschen gibt, die kapitulieren, als solche, die scheitern.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Digital denken&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keine Patentrezepte für die Krise. Gäbe es sie, wir müssten nicht unser bestes Potential aufbieten: Ideenreichtum und Kreativität, Hartnäckigkeit und Ausdauer, Flexibilität und Neugier. In guten Zeiten sind die Etats üppig und der Mut auch einmal ungewöhnliche Wege zu gehen ist groß, nicht zuletzt, weil das Risiko gering ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;267&quot; alt=&quot;web20map&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/textwerk/images/web20map.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit wecken, Werbung jenseits des Mainstreams kreieren, Guerilla-Marketing-Methoden entwickeln  Das Internet ist das ideale Medium um auch mit geringem finanziellem Aufwand Wirkung zu erzielen, Kunden zu gewinnen und Wege zum Erfolg zu ebnen.  Gute Inhalte, gezielt platziert und verlinkt, Artikel, Blogs, News und Pressemitteilungen professionell erstellt, so dass sie von Google &amp; Co indiziert werden und genau die Leser und Kunden erreichen, die Sie ansprechen wollen  das sind praktikable Wege um auch in der Krise erfolgreich zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleiben Sie im Spiel. Gestalten Sie Ihre Zukunft und nutzen Sie die Erfahrung eines starken Netzwerkes. Es hängt von Ihnen selbst ab, ob Sie das neue Jahr als Bremse oder als Motor benutzen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besuchen Sie uns auf &lt;a href=&quot;http://www.textwerk-online.de&quot;&gt; &lt;b&gt;textwerk-online&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. Hier finden Sie Anregungen und Ideen für gelungene Kommunikation, sprachliche Lösungen für Ihre Projekte und neue Perspektiven für Ihre Unternehmungen. Wir berichten über Sie und Ihre Projekte und unterstützen Sie in unserem Online-Magazin &lt;a href=&quot;http://www.rhein-onliner.de&quot;&gt;&lt;b&gt;Rhein-Onliner&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder nehmen Sie direkt &lt;a href=&quot;http://www.textwerk-online.de/kontakt.html&quot;&gt;&lt;b&gt;Kontakt&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; mit uns auf für ein offenes und unverbindliches Beratungsgespräch.</description>
    <dc:creator>colonna</dc:creator>
    <dc:subject>KONZEPT :</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 colonna</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-30T15:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textwerk.twoday.net/stories/5208245/">
    <title>Wirtschaftsfaktor Sprache</title>
    <link>http://textwerk.twoday.net/stories/5208245/</link>
    <description>Manche Unternehmensdarstellungen sind wie eine verschlossene Türe. Es hängt zwar ein übergroßes Schild daran, auf dem Herzlich willkommen! steht, aber beim Versuch die Türe zu öffnen stellt der Besucher frustriert fest, dass sie fest verschlossen ist. Zutritt unerwünscht! wäre der passende Text auf dem Türschild. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmenskommunikation ist die dauernde Bereitschaft Vertrauen aufzubauen. Um das zu erreichen bedarf es Klarheit, Offenheit, Ehrlichkeit, Respekt und Dialogfähigkeit.  Es gibt zahlreiche Kanäle der Unternehmenskommunikation nach außen. Einer der wichtigsten Kanäle, auf dem Informationen transportiert werden, Austausch stattfindet und Glaubwürdigkeit sich dokumentiert, ist die Sprache. Die Klarheit von Unternehmenszielen drückt sich in der Klarheit der Sprache aus. Die Offenheit gegenüber Kunden und Öffentlichkeit drückt sich in der Kommunikationsfreudigkeit des Unternehmens aus. Ehrlichkeit, Respekt und Dialogfähigkeit finden ihren unmittelbarsten Niederschlag in der sprachlichen Kommunikation des Unternehmens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgang mit Sprache im Unternehmen ist ein Wirtschaftsfaktor. Der richtige Umgang mit Sprache ist ein Erfolgsfaktor und ein langfristiger Wettbewerbsvorteil. Sprache im Unternehmen  ob nach innen oder nach außen  ist also nie Selbstzweck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Authentizität und Glaubwürdigkeit gewinnen in der vernetzten Welt eine immer größere Bedeutung. Eine offene, authentische und respektvolle Kommunikation ist darum zugleich auch eine Investition in die Entwicklung und Zukunft von Unternehmen. Kunden und Öffentlichkeit verfügen heute durch die neuen Medien  Stichwort Web 2.0 - in wachsendem Maße über immer mehr und immer genauere Informationen. Kunden und Öffentlichkeit sind kritischer und mündiger und wollen verstärkt  auch an unternehmerischen Entwicklungen teilhaben. Dies wirft ganz neue Fragen nach der Art und Weise authentischer und erfolgreicher Unternehmenskommunikation auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie Ihre Türen und nutzen Sie die Potentiale des Internets. Kommunizieren Sie dynamisch, wecken Sie Neugierde und Interesse, schaffen Sie Vertrauen durch Offenheit und Glaubwürdigkeit. Nutzen Sie den Wirtschaftsfaktor Sprache für Ihren Erfolg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen Sie &lt;a href=&quot;http://www.textwerk-online.de/kontakt.html&quot;&gt;&lt;b&gt;Kontakt&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; mit mir auf für ein offenes und unverbindliches Beratungsgespräch.</description>
    <dc:creator>colonna</dc:creator>
    <dc:subject>KONZEPT :</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 colonna</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-22T12:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textwerk.twoday.net/stories/5194686/">
    <title>&lt;BR /&gt;&lt;BR /&gt;WahrKampagne</title>
    <link>http://textwerk.twoday.net/stories/5194686/</link>
    <description>An ausgewählten Orten und für kurze Zeit setzen wir mit unserer &lt;a href=&quot;http://www.freiehonnefer.de/category/wwwmedien/wahrkampagne-08&quot;&gt;&lt;b&gt;WahrKampagne&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; Ausrufezeichen und schaffen neue Akzente! Unsere Botschaften überraschen, wecken Neugierde, rütteln auf und regen zum Nachdenken an. Die Themenpalette reicht dabei von der Politik und dem Verhältnis der Menschen zu ihrer Stadt, über aktuelle Brennpunkte bis hin zu unserer eigenen Rolle, wie wir sie sehen. Wir setzen Zeichen! Schauen Sie sich um, bleiben Sie neugierig und mischen Sie sich ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos unter &lt;a href=&quot;http://www.freiehonnefer.de/category/wwwmedien/wahrkampagne-08&quot;&gt;&lt;b&gt;WahrKampagne&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>colonna</dc:creator>
    <dc:subject>WahrKampagne</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 colonna</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-16T13:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textwerk.twoday.net/stories/5168534/">
    <title>NRW Website Award - Wir unterstützen Sie!</title>
    <link>http://textwerk.twoday.net/stories/5168534/</link>
    <description>Den vorbildlichsten Webauftritt zu küren - das ist das Ziel des NRW Website Awards. Zielgruppe des Preises sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus Handel, Handwerk, Industrie und Dienstleistung. Der Sieger vertritt Nordrhein-Westfalen in der Endrunde des bundesweiten NEG Website Awards. Wir unterstützen Sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der NEG Website Award, der vom Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) vergeben wird, ist mit einem Preisgeld von 6.000 Euro ausgezeichnet und wird im März 2009 auf der CeBIT in Hannover verliehen. Zusätzlich gibt es für die Teilnehmer auch die Möglichkeit, den durch ein offenes Voting auf der NEG Website Award Webseite ermittelten Publikumspreis zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewertet wird beim Wettbewerb die Qualität der Zielgruppenansprache. Dabei ist die Aufbereitung der verfügbaren Information rund um die Produkte beziehungsweise Dienstleistungen ebenso relevant wie die technische Umsetzung geeigneter Funktionalitäten  unabhängig davon, ob die Website zur reinen Unternehmenskommunikation, zu Geschäftstransaktionen oder auch zum Vertragsabschluss genutzt werden kann.&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zum Wettbewerb und zur Anmeldung sind auf der Seite des NRW Website Awards zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erstellen Ihnen einen preisverdächtigen Internetauftritt! Nach dem Vorbild unseres erfolgreichen Web-Magazins &lt;a href=&quot;http://FreieHONNEFER.de&quot;&gt;&lt;b&gt;Freie HONNEFER&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; geben wir Ihrem Unternehmen ein unverwechselbares Gesicht im Internet. Mit uns nutzen Sie alle kommunikativen Potentiale des Web 2.0 - damit Ihr Unternehmen als lebendiges Magazin Aufmerksamkeit und Interesse weckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsendeschluss für den Wettbewerb ist bereits der 31.10.08. Nehmen Sie bei Interesse darum schnell &lt;a href=&quot;http://www.textwerk-online.de/kontakt.html&quot;&gt;&lt;b&gt;Kontakt&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; mit uns auf. Wir stehen kurzfristig für ein persönliches Gespräch bereit. Entdecken Sie mit uns Ihre Möglichkeiten und Ihre Chancen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linktipp: &lt;a href=&quot;http://nrw.website-award.net/&quot;&gt;http://nrw.website-award.net/&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>colonna</dc:creator>
    <dc:subject>NRW Website Award</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 colonna</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-04T11:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textwerk.twoday.net/stories/4890532/">
    <title>Herzlich Willkommen!</title>
    <link>http://textwerk.twoday.net/stories/4890532/</link>
    <description>Im &lt;a href=&quot;http://textwerk.twoday.net/&quot;&gt;&lt;b&gt;textBLOG&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; finden Sie regelmäßig aktuelle und anregende Informationen über meine Arbeit als Texter, über neue Projekte und Ideen. &lt;br /&gt;
Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre und freue mich, wenn Sie bald wieder reinschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen,&lt;br /&gt;
Paul Schilling      &lt;a href=&quot;http://www.textwerk-online.de&quot;&gt;.t|w|o. textwerk-online&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>colonna</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 colonna</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-25T05:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textwerk.twoday.net/stories/5145478/">
    <title>Vom Schmökern und vom Wissen</title>
    <link>http://textwerk.twoday.net/stories/5145478/</link>
    <description>Beim Aufräumen fiel mir eine Illustrierte in die Hand, in der über das Ende der gedruckten Brockhaus-Enzyklopädie berichtet wird. Die aktuelle 21. Auflage werde wohl der letzte gedruckte Brockhaus überhaupt sein. Der Verlag setzt nun ganz aufs Internet. Der gute alte Brockhaus, der stolze Wissensschatz unserer Eltern und Großeltern, eineinhalb Meter repräsentative enzyklopädische Bildung, 30 schwere Bände Ausdruck bürgerlichen Bildungsbewusstseins und abendländische Traditionspflege, über Generationen eine einmalige (teure) Anschaffung fürs Leben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lexika gehörten über Generationen zur Grundausstattung jedes bürgerlichen Haushalts. Und wenn man sich keinen Brockhaus leisten konnte, dann gab es noch Meyers  Enzyklopädisches Lexikon oder eines der zahlreichen Volkslexika. Denn selbst mit diesen konnte man lange Nachmittage, Abende oder Nächte verbringen und das machen, was ich bis heute mit Lexika verbinde und am liebsten mache: schmökern! Die Welt ein Sammelsurium irgendwo zwischen Talent, Talgdrüsen und Taliban, Talkshow, Talsperre und Talleyrand, Tamariske, Tambourin und Tangerine Dream; Querverweise von Band 7 zu Band 19 und von dort über Band 4 zu Band 1 und 12 und so immer weiter, stundenlang, bis alle Bände aufgeschlagen auf dem Fußboden liegen; im Universum blätternd, dem japanischen Meister buddhistischer Holzskulptur, Unkei, aus dem 12 Jahrhundert begegnen und, weils gerade auf der selben Seite steht, noch den Artikel über Unkrautbekämpfungsmittel lesen. Draußen prasselt der Regen gegen die Fenster, es ist dunkel geworden. Die hypnotische Neugier hält mich gefangen zwischen zwei Buchdeckeln. Ich blättere und lese und folge dem ziellosen Pfad von Verweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Welt ein Buch&lt;/b&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Logik der Enzyklopädisten, das Wissen der Welt alphabetisch zu ordnen, ist nützlich und absurd zugleich. Nützlich, weil man schnell findet, was man sucht; absurd, weil nach Mieder gleich Mielke und nach der Tarifzone Tarik Ibn Sijad folgt. Die Vorstellung, dass die Welt sich ordnen lässt, dass ein logisches System das Wissen der Menschheit bündeln und verfügbar macht, dass man dem Universalitätsanspruch in Form eines Universallexikons, einer Enzyklopädie gerecht werden kann, diese Vorstellung wurde erst im 20. Jahrhundert erschüttert. &lt;br /&gt;
Einer der Gründe liegt in der Dynamisierung des Wissens; wachsende Spezialisierung und wachsendes Wissen selbst innerhalb immer kürzerer Zeitabstände, stellen die Dauerhaftigkeit von vermeintlich unerschütterlichem Wissen in Frage. Der Geschwindigkeit mit der neues Wissen erworben und bisher gültiges Wissen obsolet wird, kann eine Enzyklopädie wie der Brockhaus nicht Rechnung tragen; Recherche, Redaktion und Druck allein nehmen so viel Zeit in Anspruch, dass zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Teile des Lexikons bereits veraltet sind. Wer aktuell informiert sein will, greift daher in die Tasten und befragt das Internet; genauer gesagt, er befragt Wikipedia. Der aktuelle gedruckte Brockhaus zählt rund 300.000 Stichworte. Das deutsche Wikipedia knapp 800.000, die freie, mehrsprachige Wikipedia-Enzyklopädie ist mit 10.000.000 Stichwörtern der Riese unter den Lexika. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Vorboten der Revolution&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das alleine sagt wenig. Aussagekräftiger und vor allem entscheidender für die Entscheidung dem Internet den Vorzug vor der gedruckten Ausgabe des Brockhaus zu geben, ist die Tatsache, dass sich eine internetbasierte Enzyklopädie editieren und verlinken lässt. Jede neue Entwicklung und jede aktuelle Veränderung geht direkt in den Artikel ein. Und die Verlinkung der Artikel bietet nicht nur ergänzende Informationen, sondern verführt zu dem, was im Buchzeitalter schmökern hieß, es lädt zum surfen ein. Der Traum vom universellen Wissen, wie ihn die Enzyklopädisten des 18. Jahrhunderts träumten, hat bis heute nichts von seiner visionären Kraft verloren. Die Vorrede zu den 1751 erschienenen ersten Veröffentlichung der Encyclopédie von Diderot und dAlembert liest sich erstaunlich aktuell und zeitgemäß, und das Internet scheint die Fortsetzung ihres großen verlegerischen Projekts zu sein: Bei der lexikalischen Zusammenfassung alles dessen, was in die Bereiche der Wissenschaften, der Kunst und des Handwerks gehört, muss es darum gehen, deren gegenseitige Verflechtungen sichtbar zu machen und mithilfe dieser Querverbindungen die ihnen zugrunde liegenden Prinzipien genauer zu erfassen [...] es geht darum, die entfernteren und näheren Beziehungen der Dinge aufzuzeigen, [...] ein allgemeines Bild der Anstrengungen des menschlichen Geistes auf allen Gebieten und in allen Jahrhunderten zu entwerfen. Dieses Verständnis von der Darstellung und Präsentation menschlichen Wissens war ein aufklärerisches. Es war den Herrschern der Zeit ein Dorn im Auge und die Autoren hatten gegen Druckverbote und Zensur zu kämpfen. &lt;br /&gt;
Die Encycopédie war ein wichtiger Vorbereiter der Französischen Revolution. Sie war Ausdruck eines sich verändernden Denkens, Ausdruck des Primats der Vernunft und Bekenntnis zu kritischem Denken. Dieses Werk wird sicher mit der Zeit eine Umwandlung der Geister mit sich bringen, und ich hoffe, dass die Tyrannen, die Unterdrücker, die Fanatiker und die Intoleranten dabei nicht gewinnen werden. Wir werden der Menschheit gedient haben. schreibt Diderot. Heute, wo sich die Enzyklopädien vom gedruckten Buch verabschieden, wo das Wissen der Welt in seinen Verflechtungen und Querverbindungen in den Enzyklopädien im Internet zu finden ist, findet auch eine Umwandlung der Geister statt. Die Kritik gegenüber der vermeintlichen Flüchtigkeit und Unbeständigkeit des Internets ist hartnäckig. Nicht selten ist sie auch getragen von einer allgemeinen Technikfeindlichkeit und der Skepsis gegenüber neuen Entwicklungen, deren Folgen und Wirkungen nicht absehbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wer ändert sich?  &lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts ersetzt den sinnlichen Genuss, den das Lesen eines Buches, den das Blättern in einem Lexikon verschafft. Sich in ein Buch zu versenken, die Welt um sich herum zu vergessen, einzutauchen in Geschichten und Biografien, gehört zum menschlichen Selbstverständnis. Nichts aber ersetzt auch den Nutzen des Internets als Medium, das der Veränderung, der Dynamik und der Halbwertszeit unseres Wissens wie kein anderes Rechnung trägt. &lt;br /&gt;
Der französische Historiker Roger Chartier schrieb den klugen Satz Ein Buch ändert sich, indem wir uns ändern. Mit anderen Worten: unsere Lebens- und Erfahrungswelt bestimmt unseren Blick auf ein scheinbar so unveränderliches Ding wie ein Buch. Ein Buch, das wir nach mehreren Jahren ein zweites Mal lesen, ist in unserer Wahrnehmung nicht identisch mit demselben Buch, als wir es zum ersten Mal lasen. Veränderungen verunsichern und bereichern. Sie irritieren und sie treiben an.&lt;br /&gt;
Eine Enzyklopädie des menschlichen Wissens ist ein dauernder Prozess. Sie ist kein auf ewige Zeiten zwischen zwei Buchdeckeln eingeschlossenes Vermächtnis für die Nachwelt. Das hat auch der Brockhaus-Verlag in Form massiver Absatzschwierigkeiten zu spüren bekommen. Die Konsequenz, das Projekt Brockhaus Enzyklopädie in 30 gedruckten Bänden mit der 21. Auflage zu beenden und fortan nur noch im Internet präsent zu sein, ist das Ende einer Epoche und das Anerkenntnis einer sich ändernden Medienwelt. Es ist ein Schritt in die Zukunft, der Signalwirkung hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Literaturtipp: &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.rainer-wieland.com/encyclopedie.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; Die Welt der Encyclopédie&lt;/a&gt;. Ediert von Anette Selg und Rainer Wieland, Frankfurt a.M. 2001         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese und alle bisher erschienenen Kolumnen finden Sie unter &lt;a href=&quot;http://www.freiehonnefer.de/category/weltweit/lesezeichen&quot;&gt;http://www.freiehonnefer.de/category/weltweit/lesezeichen&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>colonna</dc:creator>
    <dc:subject>LESEZEICHEN :</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 colonna</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-25T05:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textwerk.twoday.net/stories/5104234/">
    <title>Von grauen Damen und neuen Ufern</title>
    <link>http://textwerk.twoday.net/stories/5104234/</link>
    <description>Damals, zu Studentenzeiten, gehörte der Samstagmorgen für mich zu den echten  Höhepunkten der Woche. Samstagmorgen nämlich hieß: ausgiebiges, bis in die Mittagsstunden zelebriertes Frühstück. Ausgiebig sowohl was den Kaffeekonsum, als auch was die Zeitungslektüre anbetraf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals, als die Namen der Zeitungen noch groß und echte Namen waren, damals, als das Lesen der FAZ noch ein politisches Bekenntnis war, ebenso wie die Lektüre der Frankfurter Rundschau ein politisches Gegenbekenntnis, damals gab es auf dem deutschen Zeitungsmarkt rund 600 Zeitungen. Rund 250 mehr als heute. Ob es dadurch damals auch mehr Meinungs- und Informationsvielfalt gab, das wage ich heute zu bezweifeln. Mir jedenfalls reichten am Samstagmorgen meist vier oder fünf Zeitungen: Nachrichten aus aller Welt, Kommentare verschiedener politischer Richtungen, Hintergrundberichte, Reportagen, Feuilleton und ein bisschen Klatsch und Lokales. Ich vermisse keins der eingestampften, wegrationalisierten oder in überregionalen Ausgaben aufgegangenen Blätter. Schließlich gibt es sie ja noch, die großen, die bedeutenden Zeitungen: die Süddeutsche Zeitung, die Welt, die Financial Times Deutschland und natürlich auch eine der bedeutendsten Zeitungen der Welt, um nicht zu sagen: die Zeitung schlechthin, die New York Times. Diese vielleicht aber nicht mehr lange.  Denn nach den Worten ihres Herausgebers Arthur Ochs Sulzberger, ist die Einstellung der gedruckten New York Times, der Gray Lady, wie sie respektvoll genannt wird, nicht ausgeschlossen. Ob die New York Times in fünf Jahren noch gedruckt werde, sei ihm egal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anbetracht der Hysterie, in die deutsche Zeitungsverleger mit Blick auf sinkende Auflagen, wegbrechende Anzeigenkunden und schwindende Leserzahlen verfallen, ist die Gelassenheit von Arthur Sulzburger überraschend. Denn auch die Verlagsgruppe der New York Times hat im vergangenen Jahr kräftige Verluste eingefahren. Von 570 Mio. Dollar ist die Rede. Deutsche Verleger wären angesichts solcher Einbußen vermutlich schon ins Koma gefallen. Sulzberger aber ist nervenstark, zudem Optimist und Pragmatiker. Unter den im Internet vertretenen Zeitungen ist die New York Times führend. Im vergangenen Jahr hat sie ihre Online-Leserschaft auf 1,5 Millionen pro Tag verdoppelt. Kein Wunder, nutzen doch nur 10% der US-Amerikaner die Zeitung als Nachrichtenquelle, gegenüber knapp 50%, die ihre Informationen in erster Linie aus dem Internet beziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zuspitzung der Medienkonzentration in Deutschland, der Anfang der 90er Jahre vor allem die Lokalzeitungen und ihre Redaktionen zum Opfer fielen, hat deutliche Spuren hinterlassen. Sie hat ganz wesentlich dazu beigetragen, dass große Zeitungsverlage sich heute nur zögernd oder unwillig dem Medium Internet öffnen. Zwar hat mittlerweile jede deutsche Zeitung einen Internetauftritt  vor gut zehn Jahren waren es weltweit gerade einmal 200 , aber nach wie vor überwiegen in den Köpfen vieler Zeitungsverleger die Kampfvokabeln Konkurrenz und Konfrontation, wenn sie ans Internet denken.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch statt sich einer Entwicklung zu verweigern oder sich ihr sogar durch Hinweis auf die gewachsene Tradition der Zeitung entgegenzustellen, würden die Zeitungsverlage ihre traditionelle Rolle glaubhafter vermitteln, wenn sie sich auf eine der zentralen Säulen ihres Selbstverständnisses besinnen würden: ihre Aktualität. Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern. Mit diesem Versprechen wurden und werden Zeitungen gedruckt. Und das über Generationen mit Erfolg. Jede technische Möglichkeit, die eine größere Aktualität versprach  von den Nachrichtenagenturen über die Telegrafen bis hin zu Telefon und Fernschreiber  haben die Zeitungsverlage genutzt, um ihren Lesern ein Höchstmaß an Aktualität zu bieten und im Wettbewerb zu bestehen.&lt;br /&gt;
Heute müsste der lange gültige Slogan anders heißen: Nichts ist so alt wie die Zeitung von heute. Sicher kein Slogan, mit dem man erfolgreich wird. Tatsache aber ist, dass die aktuellsten Nachrichten und Informationen im Internet zu finden sind  lange bevor die Zeitung in Druck geht. Mit Konfrontation und Starrsinn ist hier nichts zu gewinnen. Gefragt sind Kooperation, Zusammenarbeit und die Nutzung von Synergien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arthur Sulzberger meint, dass sich seine Zeitung, die graue Dame New York Times auf einer Reise befinde, einer Reise, die an dem Tag zu Ende gehe, an dem das Unternehmen entscheide, das Blatt nicht länger zu drucken. Den Aufbruch des amerikanischen Verlegers, auf zu neuen Ufern, teilen die meisten seiner deutschen Kollegen nicht. Sie hocken auf den Bäumen und sehen zu, wie das Wasser steigt. Sie laufen Gefahr, dass der Strom der Veränderung an ihnen vorbei zieht. Und sie bauen keine Boote, sondern harren mürrisch aus, in der Hoffnung, dass das Internet nur ein böser Albtraum ist, aus dem sie bei Tagesanbruch erwachen. Damals kommt nicht wieder. Und für viele wird die Zeit knapp, aus ihren Zeitungen noch fahrtüchtige Boote zu falten.</description>
    <dc:creator>colonna</dc:creator>
    <dc:subject>LESEZEICHEN :</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 colonna</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-04T21:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textwerk.twoday.net/stories/5104232/">
    <title>Anders, besonders, austauschbar. Oder: Wie Städte ihren Ruf ruinieren.</title>
    <link>http://textwerk.twoday.net/stories/5104232/</link>
    <description>Mein Spree-Athen, Paris des Ostens, Venedig des Nordens oder Nizza am Rhein Die meisten Vergleiche hinken meistens etwas, manche sogar sehr. Warum Warschau und  Shanghai die Etikette Paris des Ostens anhängt, ist ausgesprochen unglücklich. Und dass sowohl Amsterdam, Stockholm, St. Petersburg und zahlreiche unbedeutendere Städte mit dem Zusatz Venedig des Nordens versehen werden, ärgert mich. Sich mit fremden Federn zu schmücken, statt die Einzigartigkeit einer Stadt oder Region herauszustellen und zu kultivieren, zeugt von einer Mischung aus Minderwertigkeitskomplex und Größenwahn. Vom Image bedeutender Metropolen zu profitieren ist ein beliebtes Mittel des Stadtmarketing. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein billiges Mittel wie ich finde. Billig, einfallslos und in vielen Fällen auch noch zur Lächerlichkeit verdammt. Venedig des Nordens, das ist nicht das Original, das ist zweite Wahl, eine Kopie, selten ein kleiner Bruder, im besten Falle eine geltungssüchtige Schwester. Venedig ist Venedig. Und Nizza? Sind Sie schon einmal in Nizza gewesen? Haben Sie schon einmal vor dem Gare de Nice gestanden oder vor dem klassizistischen Rathaus von Nizza? Sind Sie schon einmal nachts über den Strandboulevard geschlendert, vorbei an Palmen und haben dann die Côte d&apos;Azur entlang geblickt, in Richtung Monaco oder Antibes? Wenn nicht, dann versuchen Sie es doch einmal im Nizza am Rhein. Werfen Sie einen Blick auf den belebten Hauptbahnhof, genießen Sie die unverwechselbare Atmosphäre vor dem städtischen Rathaus, und flanieren Sie auf den breiten von authentischen Pflanzkübeln gesäumten Boulevards. Wie prominent der Schöpfer des fragwürdigen Vergleichs, Bad Honnef sei das Deutsche Nizza am Rhein, auch sein mag: selbst Universalgelehrte wie Alexander von Humboldt können mal daneben liegen. Außerdem: sprach er nun vom rheinischen Nizza, vom deutschen Nizza am Rhein und meinte er überhaupt Bad Honnef oder hatte er doch eher Linz im Sinn?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte sich nach Ihrem Rundgang durch Bad Honnef also kein echtes Nizza-Feeling einstellen, ist das noch lange kein Grund zur Beunruhigung. Denn andere Städte sind in der Wahl ihres Slogans noch schmerzfreier. Beispiel Halle. Dort heißt es kurz und unmissverständlich: Halle, die Stadt, also nicht zu verwechseln mit Halle, die Turnhalle. Um sich von der nimmermüden und erbarmungslosen Konkurrenz möglichst deutlich abzusetzen, möchten sich viele Städte anders darstellen. Besonders gelungen: Wien ist anders oder Hückelhoven - immer anders und schließlich von unschlagbarer Originalität: Ludwigshafen: überraschend anders. Unsere Nachbarn werden uns beneiden. Denn ein solches Feuerwerk an Kreativität und Unverwechselbarkeit findet sich wohl nur in Deutschland, dem Land der Ideen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt kostspielige Aufträge an Agenturen zu vergeben, deren Herz für alles Mögliche, nur nicht für die Stadt und ihre Menschen schlägt, haben einige Städte das Sparmodell entdeckt. Aus den Reihen der städtischen Verwaltungsbeamten werden dazu einfach die besten Vorschläge ausgewählt. Vorteil: kurze Wege, geringer Aufwand und garantiert keine lästige Bürgerbeteiligung. Nachteil: Die Resultate taugen meist gerade mal für den Papierkorb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rhein-Sieg-Kreis hat sich nun auch für die kostengünstige Variante entschieden. Dafür aber mit Bürgerbeteiligung. Zum Jubiläum 40 Jahre Rhein-Sieg-Kreis ruft der Landrat Frithjof Kühn einen Wettbewerb aus. Gesucht wird ein markanter Satz, eine anschauliche Formulierung oder eine aussagekräftige Wortgruppe. Der Slogan sollte kurz, prägnant und ganz wichtig! treffend sein. Dafür gibts dann eine Urkunde und 500,- Euro. Na, bravo!  Mir kommt das alles etwas provinziell vor, gut gemeint und hausbacken. Wie wärs mit Image fängt beim Inhalt an?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese und alle bisher erschienenen Kolumnen finden Sie unter &lt;a href=&quot;http://www.freiehonnefer.de/category/weltweit/lesezeichen&quot;&gt;http://www.freiehonnefer.de/category/weltweit/lesezeichen&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>colonna</dc:creator>
    <dc:subject>LESEZEICHEN :</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 colonna</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-04T21:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textwerk.twoday.net/stories/5105613/">
    <title>LESEZEICHEN: Haare Krishna</title>
    <link>http://textwerk.twoday.net/stories/5105613/</link>
    <description>Friseure sind produktive Vermarkter. Auf diesen Gedanken zumindest kann man kommen, wenn man die Vielzahl der Geschäftsnamen betrachtet, mit denen sich meist kleine bis mittlere Handwerksbetriebe der schneidenden Zunft schmücken. Die Konkurrenz im Gewerbe von Schnitten und Frisuren ist groß. In vielen Städten sind ganze Straßenzüge mit Friseurgeschäften gepflastert. Und neben Pizzaservice und Frittenbude ist wohl kein anderes Gewerbe dermaßen beliebt bei jungen Gründern, wie das Friseurhandwerk. Gegessen und getrunken wird immer, heißt es. Und Haare? Sie wachsen gewöhnlich unkontrolliert und zur Freude der Friseure unaufhörlich und immer wieder nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ein Angebot sich nicht vom anderen unterscheidet, da ist Originalität gefragt  Originalität in der Vermarktung. Was im Fachjargon Alleinstellungsmerkmal heißt, also die Darstellung dessen, was ein Unternehmen von der Konkurrenz eindeutig unterscheidet und abgrenzt, heißt beim gemeinen Friseurgewerbe ganz einfach: ein origineller Name muss her! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Kreativwerkstatt der Haardesigner sprachlich auf die Schaufensterscheiben bringt, lässt mir teilweise allerdings die Haare zu Berge stehen: &lt;br /&gt;
Kopfsache, Kopfarbeit und Hauptsache sind mittlerweile gnadenlose Klassiker, also Namen von Geschäften, an denen man vorbeigeht, weil es da offenbar nicht Neues gibt. Haargenau ist haargenau das, was mich nicht neugierig macht, ebenso wenig wie Haarmonie oder Haarklinik. Letztere ist ohnehin eher zum Weglaufen; wer will mit seinen Haaren schon ins Krankenhaus. Auch Haaralarm erinnert mich eher an schrille Frisuren und haarige Experimente. Da gefallen mir Haar-Stübchen oder Lockenstube schon besser. Haarzogtum ist reichlich an den Haaren herbeigezogen; wohingegen sich Lockenbaron, Struwelpeter und auch Locke &amp; Glatze durchaus locker vom glatt gebürsteten Einerlei abheben. Haarscharf und pro Kopf, hair affair und hair flair sind eindeutig schwach verglichen mit haarspree, einem Namen, der natürlich nur in Berlin funktioniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haare hin, Glatze her: was der Kunde sucht - machen wir uns nichts vor - ist ein Haarschnitt, der zufriedenstellt. Ein mehr, meist jedoch weniger origineller Name reicht da nicht aus. Und wenn es darum geht, ein gutes Image zu etablieren, so taugen Namen nur dann zur Imagebildung, wenn Qualität und Service stimmen, wenn ich gut bedient werde, mit dem Ergebnis zufrieden bin und schließlich gerne wiederkomme. Wenn der Haarschnitt misslungen ist, taugt auch der beste Name nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namen sind kostbar. Sie sind Imageträger. Sie leben vom Engagement und von der Leistung eines Unternehmens. Wo diese fehlen, wird auch der Name selbst zum Träger von Defiziten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für Friseure gilt, gilt auch für andere Branchen. Namen sind eyecatcher, die ihr Versprechen täglich aufs Neue einlösen müssen.&lt;br /&gt;
Übrigens: mein Friseur heißt schlicht Friseur Schmitz. Den Namen behalte ich nach jedem Besuch in guter Erinnerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese und alle bisher erschienenen Kolumnen finden Sie unter &lt;a href=&quot;http://www.freiehonnefer.de/category/weltweit/lesezeichen&quot;&gt;http://www.freiehonnefer.de/category/weltweit/lesezeichen&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>colonna</dc:creator>
    <dc:subject>LESEZEICHEN :</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 colonna</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-04T14:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textwerk.twoday.net/stories/5086622/">
    <title>Aktuell: Konzept &amp; Text für den neuen Internetauftritt der Agentur challenge:concepts</title>
    <link>http://textwerk.twoday.net/stories/5086622/</link>
    <description>Die Agentur challenge:concepts möchte sich auf einem neuen Internetportal präsentieren. Dabei steht ihr Image als kreative und flexible Agentur für Schulungen, Trainings, Workshops, Präsentationen und Event-Management im Vordergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.challenge-concepts.de/index.html&quot;&gt;&lt;img title=&quot;challenge concepts screenshot&quot; height=&quot;221&quot; alt=&quot;challenge concepts screenshot&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/textwerk/images/challenge-concepts.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt der textlichen Konzeption ist der Agenturname. Der Text beschreibt die zentralen Motive  kompetent, partnerschaftlich, kreativ, erfahren  als Kernkompetenzen und stellt das Netzwerk von Partnern als Alleinstellungsmerkmal heraus. Einprägsame Headlines gliedern den Text logisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klare Aussagen, persönliche Ansprache und eine stimmige, in sich geschlossene Tonalität unterstreichen das positive Image des Agenturnamens. Leser und Nutzer finden in einem überschaubaren, gebündelten Text Orientierung und erste wichtige Informationen.&lt;br /&gt;
________________________________________________________________&lt;br /&gt;
Besuchen Sie mich auf &lt;a href=&quot;http://www.textwerk-online.de&quot;&gt; textwerk-online&lt;/a&gt;. Hier finden Sie Anregungen und Ideen für gelungene Kommunikation, sprachliche Lösungen für Ihre Projekte und neue Perspektiven für Ihre Unternehmungen. ________________________________________________________________</description>
    <dc:creator>colonna</dc:creator>
    <dc:subject>REFERENZEN :</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 colonna</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-26T21:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textwerk.twoday.net/stories/5053392/">
    <title>Ein gutes Zeichen - von Johannes Waechter</title>
    <link>http://textwerk.twoday.net/stories/5053392/</link>
    <description>&lt;b&gt;Schlecht, dass es niemand mehr benutzt. Eine Ehrenrettung für den Strichpunkt.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Thomas Mann ist wenigstens Verlass. Schon im zweiten Satz des Zauberbergs hat der Altmeister der Interpunktion das erste Semikolon platziert; das nächste folgt nur einen Satz später. So geht es weiter, tausend Seiten lang, bis Hans Castorp im Pulverdampf des Ersten Weltkriegs verschwindet, dabei selbstredend von zahlreichen Strichpunkten flankiert. Könnte es sein, dass Thomas Mann den Semikolon-Gesamtspeicher im Alleingang aufgebraucht hat? Dass aufgrund der vielen Strichpunkte in Manns Werk nichts mehr übrig ist für all jene, die heute schreiben? Fest steht jedenfalls, dass das Semikolon vom Aussterben bedroht ist. Seit Jahren findet es immer seltener Eingang in Literatur, Journalismus und private Korrespondenz.  Kein Sinn herrscht mehr für seine Eleganz! Kein Interesse am Rhythmus, den es jedem Satz verleiht! Auch scheint niemand mehr den jahrhundertealten Trick zu beherrschen, in öden Texten durch Einstreuen diverser Strichpunkte ein wenig literarischen Glanz zu erzeugen. Würde das Semikolon nicht als Zwinkerauge für eines der beliebtesten Internet-Emoticons gebraucht  ;-)  , wäre es wohl schon längst von unseren Tastaturen verschwunden. Was sind die Ursachen für diese Misere? Entscheidend ist sicherlich die zunehmende Unsicherheit über die korrekte Verwendung des Semikolons. Im Duden heißt es hierzu unter Kennziffer 158: »Das Semikolon kann zwischen gleichrangigen Sätzen oder Wortgruppen stehen, wo der Punkt zu stark, das Komma zu schwach trennen würde.« Die Betonung liegt auf »kann«. Anders gesagt: Keine Satzkonstruktion ist denkbar, in der ein Semikolon Pflicht wäre; stets bleibt die Entscheidung dem Sprachgefühl und der Initiative des Schreibenden überlassen  der dann in der Regel das Komma vorzieht. In Frankreich, wo man seit Proust ein nahezu libidinöses Verhältnis zum »point-virgule« pflegt, werden indes noch andere Gründe diskutiert. Französische Intellektuelle entdecken die Totengräber des Semikolons dort, wo der ganze restliche Ungeist herkommt: in den USA. Die amerikanische Sprache mit ihren kurzen Hauptsätzen mache dem Semikolon den Garaus; die Popkultur mit ihrer Ästhetik der Oberfläche tue ein Übriges, um komplexe Analysen und längliche Gedankengänge, die sich nur mithilfe von Strichpunkten aufschreiben ließen, gar nicht erst aufkommen zu lassen. Zum Glück hält Michel Houellebecq als einer der letzten Virtuosen des Semikolons die Fahne hoch: »Sie trug ein kurzes, hautenges, makellos weißes Kleid«, schreibt er in Ausweitung der Kampfzone, »das der Schweiß an ihren Körper geklebt hatte; darunter trug sie, wie man sehen konnte, nichts; ihr kleiner runder Hintern war perfekt geformt; deutlich zu erkennen die braunen Höfe ihrer Brüste.«  Alles in allem erscheint der Niedergang des Semikolons somit als Symptom der Angepasstheit unserer Epoche. Von der Freizeitkultur des Denkens entwöhnt, können wir zwar noch wählen, etwa wenn wir im Elektronikmarkt einen von 35 Flachbildschirmen auswählen; aber wir haben weder den Mut noch den Instinkt, uns zu entscheiden; und sei es nur für ein Semikolon statt eines Kommas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erschienen im &quot;Süddeutsche Zeitung Magazin&quot;: &lt;a href=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/25473/1/1#texttitel&quot;&gt;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/25473/1/1#texttitel&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>colonna</dc:creator>
    <dc:subject>FEUILLETON :</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 colonna</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-11T13:27:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://textwerk.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://textwerk.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
